„Das Licht wurde Auge und sah“

In der Zeit vom 01.04. /Osternacht – 29.04.2018 installiert der Künstler Kurt Laurenz Theinert in der Marienkirche ein Lichtkunstwerk.

In der Installation widmet sich Kurt Laurenz Theinert (*1963) der Kreuzigungsgruppe. Die Beziehungen zwischen Mutter, Sohn und dem Apostel Johannes symbolisiert er mit dem Material Licht und versucht, Emotionen zu visualisieren. Der Tod trennt die Personen zwar physisch, psychisch bleibt die Bindung auch über das Sterben hinaus erhalten und endet nie. Der Künstler stellt damit eine zentrale religiöse Frage: „Gewährleisten uns gute Kunstwerke Zugang zu einer transzendenten, unsichtbaren Welt?“ Mit dem Licht möchte er das Unsagbare visualisieren und das Kunstwerk erweitern. Theinert geht somit über die Kreuzigungsdarstellung hinaus und zur universellen Frage der Spiritualität über. Er versucht diesen immateriellen Aspekt des Geistigen mit dem Prozess des sich ständig verändernden Lichts sinnlich erlebbar zu machen.

Wir laden herzlich zum Begleitprogramm:

Sonntagabend je 19.00 Uhr in der Marienkirche

08.04. Gespräch Dr. Ilonka Czerny und Laurenz Theinert

22.04. Uli Zimmerle, Orgel

29.04 Laurenz Theinert und Timber: Einführung zu Licht und Klang.

Im Anschluss: Timber Obertonmusik zur Lichtinstallation